POLITIK
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- CDU-Fraktionssprecher Stephan Karschnick.
Betreuung für 2009 ist gesichert
Stadtvertretung strebt langfristiges Betreuungskonzept an / Kinderschutzbund soll Raumkonzept vorlegen
HEILIGENHAFEN (hö) • Für das nächste Jahr ist die Finanzierung der Kindertagesstätten gesichert. Gestern Abend beschloss die Stadtvertretung einstimmig, die 169 Kindergartenplätze in Trägerschaft der Ev.-Luth. Kirchengemeinde für 2009 mit einem städtischen Anteil von 171900 Euro zu unterstützen.
Ziel sei es aber, so CDU-Sprecher Stephan Karschnick, ein langfristiges Konzept zu erarbeiten, das, darauf verwies SPD-Sprecher Peter Ascheberg, auch die Betreuung der unter Dreijährigen beinhalte. Gerd Panitzki (Grüne) befand, dass man in dieser Hinsicht im Vergleich zu anderen Orten in Heiligenhafen schon jetzt ganz gut aufgestellt sei.
Der Deutsche Kinderschutzbund, der in der Warderstadt mit der Einrichtung des Tagespflegeprojektes „Kinderstube“ mit der Betreuung der null- bis dreijährigen Kinder bereits begonnen hat, sei mittleweile gebeten worden, ein entsprechendes Raumkonzept vorzulegen, so Panitzki. „Wenn das vorliegt, können wir auch handeln“, sieht er bei der zukünftigen Betreuung auch der Kleinsten positiv in die Zukunft. Die weiteren Stadtvertreter ebenfalls, die wie Stephan Karschnick darauf hoffen, Ende 2009 ein langfristiges Betreuungskonzept für Kinder jeden Alters entwickeln und verabschieden zu können.
Eine ausführliche Diskussion hatte bereits im Ausschuss für Bildung und Soziales stattgefunden (HP, 26. September 2008).In der Einwohnerfragestunde hatte zuvor Harry Mielke von der Interessengemeinschaft „Pro Steinwarder“ nach dem derzeitigen Sachstand bei der Umsetzung der Küstenschutzmaßnahmen gefragt.
- Genehmigung des
- Kreises fehlt noch
Hier konnte Bürgermeister Heiko Müller berichten, dass das Land bereits grünes Licht gegeben habe, die umweltschutzrechtliche Genehmigung des Kreises aber noch nicht vorliege. Seitens der Stadt Heiligenhafen habe man „alle Schularbeiten gemacht“. „Die Küstenschutzmaßnahmen sind dringend erforderlich“, stellte Müller noch einmal heraus, dass die Stadt die Gesamtmaßnahme in einer Höhe von rund fünf Millionen Euro – die Stadt hätte einen Eigenanteil von zehn Prozent zu tragen – zügig vorantreiben wolle. Zeitlich gesehen hofft der Verwaltungschef, dass die Maßnahmen auf dem Steinwarder sowie im Bereich Ortmühle-Strandhusen vielleicht noch in diesem Jahr starten und bis Ostern 2009 abgeschlossen werden können.

SPD-Fraktionschef Peter Ascheberg.
