Fehmarn-Fakten
Das ist Fehmarn
Wissenswertes über die Insel
• Fehmarn ist eine Ostseeinsel zwischen Deutschland und Dänemark.
Sie ist 185 Quadratkilometer groß. Die Insel verfügt über 78 Kilometer Küste.
• Fehmarn gehört mit 1920 Sonnenstunden zu den sonnenreichsten und niederschlagsärmsten Gebieten Deutschlands.
• Manche Fehmaraner nennen die Insel „Knust“, weil sie sich vorstellen, sie habe die Form einer Brotkante. Für viele Insulaner ist Fehmarn einfach der „6. Kontinent“.
• Es leben 13100 Einwohner auf Fehmarn. Davon wohnen etwa 6 300 in Burg, die anderen verteilt auf 42 Dörfer.
• Die Stadt Fehmarn besteht seit dem 1. Januar 2003. Sie ging aus dem freiwilligen Zusammenschluss der vier Inselkommunen Burg, Bannesdorf, Landkirchen und Westfehmarn hervor.
• Die Insel ist durch die Fehmarnsundbrücke verbunden mit dem Festland. Sie wurde am 30. April 1963 eröffnet. Sie ist 963 Meter lang und knapp 70 Meter hoch (vom Brückenbogen bis zum Wasser). Die Brücke wird von sieben Pfeilern gestützt. Am 14. Mai 1963 eröffnete der Fährverkehr auf der Vogelfluglinie über den Fehmarnbelt nach Dänemark.
• Fehmarn ist eine außerordentlich beliebte Ferieninsel. Jedes Jahr besuchen rund eine halbe Million Gäste die Insel. Tourismusexperten gehen von jährlich 3,5 Millionen Übernachtungen aus.
• Es gibt auf der Insel 17 Campingplätze. Mehrere haben das Prädikat „Superplatz“. Auch zahlreiche Ferienhöfe haben einen sehr hohen Standard.
Besondere Rekorde im Wassersport
• Fehmarn gilt bei den Surfern als das „Hawaii des Nordens“ In jedem Jahr findet ein „Race around Fehmarn“ statt, in dem Surfer gegen Segler antreten. Im Jahr 2007 schaffte es Björn Dunkerbeck, die Insel in der Rekordzeit von 2 Stunden und 54 Minuten zu umrunden.
• Auch für die Kitesurfer ist Fehmarn bevorzugtes Revier. Der inoffizielle Hangtime-Weltrekord von 13,2 Sekunden, den der US-Amerikaner Adam Koch am 31. August 2003 beim World-Cup am Grünen Brink auf Fehmarn aufgestellt hat, sorgte für weltweites Aufsehen in der Szene.
• Einige Extremsportler versuchen sich auch daran, den Fehmarnbelt zwischen Deutschland und Dänemark zu durchschwimmen. Den Rekord stellte Christof Wandratsch am 7. September 2005 auf. Er brauchte fünf Stunden und elf Minuten.
Sehenswürdigkeiten
• Sehenswürdigkeiten sind das Meereszentrum, das U-Boot-Museum, die Modelleisenbahn/das „1. Surfmuseum der Welt“ (beides in einem Haus), das Wasservogelreservat Wallnau, das Mühlenmuseum in Lemkenhafen, der Flügger Leuchtturm, die Ruine Glambek (einst Heimstätte der Piraten). Viele nennen aber auch die Naturstrände als besondere Sehenswürdigkeiten. Am Südstrand geht es lebhafter zu.
Feste
• Zur Rapsblüte im Mai wird in Petersdorf das Rapsblütenfest gefeiert.
• An Himmelfahrt steigt am Wulfener Hals das große Surffestival.
• Im Sommer findet jährlich wechselnd das Altstadtfest und das Hafenfest statt.
• Jedes Jahr im Juni gibt es das Fehmarn-Pferde-Festival.
• Im Spätsommer lädt Burg zum Harley-Treffen.
• Seit einigen Jahren steigt im Sommer der „Fehmrn Cup“, ein internationales Jugendfußballturnier.
Kirchen
• St. Nikolai in Burg
• Petrikirche in Landkirchen
• Johanniskirche in Bannesdorf
• Johanneskirche in Petersdorf
• St. Jürgen Kapelle in Burg
• Katholische Kirche in Burg
Berühmte Persönlichkeiten
• Auf Fehmarn geboren wurden die Dichterinnen Amalie Schoppe und Charlotte Niese.
• Außerdem sind der Bronzemedaillen-Gewinner im Beach-Volleyball bei Olympia 2000 in Sydney, Axel Hager, der Box-Profi Jürgen Blin (schaffte sieben Runden gegen Muhammad Ali) und der Fußball-Profi Dirk Weetendorf (HSV/Werder Bremen) gebürtige Fehmaraner.
• Auch der Hollywood-Schauspieler Nick Wilder ist auf der Insel geboren.
• Der große Expressionist Ernst-Ludwig Kirchner lebte und malte in den Sommern 1908 sowie 1912 bis 1914 in Staberhuk.
•Der geniale Gitarrenvirtuose Jimi Hendrix gab 1970 auf Fehmarn sein letztes Konzert vor seinem Tod.
